DIY Gesunde Knabberriegel

Hallo ihr Lieben!


Na, habt ihr die Sonnenfinsternis überlebt und seid gut in den Frühling gerutscht? :)

Wir hatten hier wirklich wunderschöne, sonnige, warme Tage und wir haben sie seeehr genossen.

Heute melde ich mich mal wieder mit einem durchaus gesunden Rezept für euch. Wer mir auf Instagram oder Facebook folgt, hat vielleicht mitbekommen, dass ich mich seit einigen Monaten mit dem Thema "eat clean" und generell Gesundheit und sogar mit größter Begeisterung Sport betreibe ;) Wer hätte das gedacht?! *g*

Von einer lieben Facebook-Freundin habe ich da schon vor einiger Zeit Fitnessblender empfohlen bekommen - dahinter steckt ein Ehepaar (Daniel und Kelli) aus den USA, welches wirklich tolle, abwechslungsreiche Workoutvideos anbietet. Ich mache diese Workouts sehr gerne, vor allem im Winter oder wenn das Wetter nicht so toll ist. Jetzt im Frühling gehe ich aber eigentlich viel lieber raus in die Natur... :)

Neben den Videos findet man auf der Fitnessblender-Seite auch Rezepte, Tipps zum Thema gesunde Ernährung, Erfolgsgeschichten und und und. Was ich besonders toll finde, ist, dass Daniel und Kelli absolut auf künstliche Nahrungsergänzungsmittel wie Pulver und Säftchen und so Zeugs verzichten und auch aufklären, warum. Also falls ihr Lust habt, euch ein bisschen gesünder zu ernähren und zu bewegen, schaut mal auf ihre Seite.

Heute vormittag bin ich beim Stöbern auf ein Rezept für selbstgemachte Proteinriegel gestoßen und - welch Zufall - ich hatte sogar fast alle benötigten Zutaten daheim :D

Da die Riegel wirklich, wirklich lecker wurden, dachte ich mir, ich zeig euch schnell meine abgewandelte Variante. Und auch, wenn die Bezeichnung "Protein"-Riegel vielleicht etwas unangebracht ist, da der Eiweißgehalt im Originalrezept doch eher mager ist...




Zutaten für ca. 16 "Riegel" (bei mir wurden es Quadrate *g*)
Als Maßeinheit diente mir ein leerer Joghurtbecher á 180 g

1 Becher geschrotete Haferflocken
3/4 Becher Quinoa, roh
1/2 Becher Kokosflocken
1/4 Becher geriebener Mohn
1/4 Becher Leinsamen
3/4 Becher Honig
3/4 Becher Erdnussbutter
2 TL Zimt

Für die Glasur:
laut Originalrezept 1/2 Becher Zartbitterschokolade

Ich hab die Glasur aber selbst gemacht, und zwar aus:

1/2 Becher Kakaobutter
1 EL Kokosöl
4 EL Kakaopulver
3 EL geriebene Kakaobohnen
1 EL Zucker




Die Hafer- und Kokosflocken auf ein Backblech leeren und flach streichen.
Bei ca. 180°C für ca. 10 Minuten rösten lassen - schaut immer mal wieder nach, es kann dann sehr schnell passieren, dass die Flocken zu dunkel werden!

Inzwischen den rohen Quinoa und die Leinsamen in einem Foodprocessor mahlen.
Sobald die Flocken fertig geröstet sind, alle trockenen Zutaten in einer Schüssel vermischen.

Den Honig und die Erdnussbutter in einem Topf schmelzen, gut verrühren und zu den trockenen Zutaten geben.
Mit einem Löffel so lange rühren, bis alle Zutaten gut vermischt sind und eine klebrige Masse entsteht.

Ein kleines Blech (ca. 25x25 cm) oder eine Auflaufform mit Backpapier auslegen und die Masse fest hineindrücken.

Nun die Kakaobutter und das Kokosöl im Wasserbad schmelzen und die restlichen Zutaten für die Glasur einrühren.
Auf der Quinoamasse verteilen und mit einem Löffel glatt streichen.

Gut auskühlen lassen (am besten im Kühlschrank - mindestens 20 Minuten) und in beliebig große Stücke schneiden.




Ich finde die Riegel wirklich seeeeehr lecker - sie sind gerade süß genug, aber man kann sie durchaus ohne schlechtes Gewissen naschen :)

Und - was mir in letzter Zeit immer wichtiger wird - man weiß, was drin ist.

Auch, wenn ich gerade eben über die negativen Aspekte der Qunioa-Produktion gelesen hab :-/ Da werd ich mich vermutlich noch ein bisschen durch die Infos wühlen müssen...

Falls ihr aber wirklich so richtige Eiweißriegel haben möchtet, könnte ich mir eine Version mit weniger Haferflocken und dafür mit mehr Nüssen oder Samen durchaus gut vorstellen.

Ich denke, da kann man auch ziemlich kreativ sein :) Habt ihr schon mal selber solche Riegel gemacht? Teilt doch eure Rezepte mit mir! Ich freu mich!



So ihr Lieben - damit wünsche ich euch schon einmal eine schöne Restwoche!

Bei uns beginnen am Freitag endlich die Ferien und ich freu mich schon darauf, die nächsten Fotos am Hügel machen zu dürfen! :)

Bis dahin macht es gut!

Alles Liebe
Salma.



Frühlingspasta mit Räucherlachs, Bärlauch und selbstgemachtem Ricotta

Hallo ihr Lieben!

Huch - da bin ich schon wieder ;-)

Aber ich muss euch einfach schnell unser heutiges Mittagessen zeigen - das ist soooo herrlich frühling-ig... isch... springy... Na ihr wisst schon ;)

Ich sag's auch gleich am Anfang (nicht, dass es dann nachher heißt, ich würde die unschöne Wahrheit verschweigen oder erst ganz am Schluss damit rausrücken, wo eh schon keiner mehr mitliest...*hüstel*): meine zwei Mädels haben jeweils eine Gabel voll probiert und dann dankend die Teller von sich geschoben. Also ob das Essen so wirklich kindertauglich ist - wer weiß. Andererseits: der Junior hat reingehabert wie ein Weltmeister. Ich wollt's nur gesagt haben... ;-)

Angefangen hat jedenfalls alles in den Tiefen von Instagram. Da bin ich neulich auf ein Bild von selbstgemachtem Ricotta gestoßen und ich wollte das unbedingt, unbedingt, unbedingt ausprobieren.

Heute vormittag war es dann soweit. Zwischen Frühstückssmoothie und Morgensport hab ich es getan.

Dass es wirklich sooo einfach ist, hätt ich mir echt nicht gedacht.




Für ca. 200 g Ricotta braucht ihr:

1 Liter Bio-Vollmilch (je höher der Fettgehalt ist, umso besser)
1 Becher Schlagobers (=Sahne)
eine Prise Salz
den Saft von einer Zitrone oder wie in meinem Fall: 2 Limetten

Und weil ich ja nicht einfach nur Normalo-Ricotta machen wollte (püüüh...), hab ich einen halben Liter Kuhmilch durch Schafmilch ersetzt. ;-)

Bringt die Milch mit dem Schlagobers und dem Salz in einem Topf zum Kochen. Sobald die Milch blubbert, den Topf vom Herd nehmen, den Limetten- oder Zitronensaft dazugeben und gut mit der Milch vermischen. Nach wenigen Sekunden beginnt die Milch zu gerinnen.

Lasst das Ganze nun für etwa fünf bis zehn Minuten in Ruhe stehen.

Inzwischen bereitet ein feines Baumwolltuch vor, welches ihr in ein Sieb legt. Ich hab dafür eine alte Stoffwindel benutzt ;-) Geht einwandfrei. Das Sieb hängt ihr am besten in eine große Schüssel oder einen großen Topf, damit ihr die Molke auffangen könnt (wofür ich die benutzen werde, muss ich erst noch in den unendlichen Weiten des Internet recherchieren. *g* Tipps sind immer willkommen!)

Sobald die Milchmasse ordentlich geronnen ist, gießt ihr alles in das Sieb. Jetzt müsst ihr nur noch warten - und zwar mindestens 15 Minuten. Je länger ihr die Masse abtropfen lasst, umso fester und kompakter wird sie. 
Wollt ihr mit dem Ricotta auch backen oder kochen, empfiehlt es sich, ihn mindestens eine Stunde lang abtropfen zu lassen.




Das war's schon - echt nicht so tragisch, oder? :)

Tja, da stand ich also mit meinem ersten, selbstgemachten Ricotta und war ganz glücklich. 
Noch glücklicher war ich dann, als mir einfiel, dass ich einen Teil dieses tollen Käses gleich für mein Mittagessen benutzen konnte... ich hatte nämlich frühlingsfrische Dinkelnudeln mit Räucherlachs und Spinat geplant.

HA! Dachte ich mir - das wird noch mit einem Löffel Ricotta gepimpt :D Und nicht bloß Normalo-Schafmilch-Ricotta! NEIN!

Den Ricotta hab ich mit einem Esslöffel Bärlauchpesto verrührt, welches ich vor ein paar Tagen endlich wieder machen konnte, nachdem wir mit den Kindern fleißig im Wald geerntet haben.



Und hier noch das Rezept für die Nudeln:

für ca. 4 Portionen:

300 g (Dinkel-)Spaghetti
1 Becher Schlagobers (=Sahne)
2 EL Parmesan
Salz, frisch gemahlener Pfeffer
50 g Babyspinat
150 g Räucherlachs
2 Knoblauchzehen, zerdrückt
2 EL Ricotta
1 EL Bärlauchpesto
Die Spaghetti nach Packungsanweisung bissfest kochen.
Inzwischen den Schlagobers mit Salz, Pfeffer, Knoblauch und Parmesan in einer Schüssel gut vermischen.
Den Babyspinat waschen und zusammen mit dem Räucherlachs in feine Streifen schneiden.

Sobald die Nudeln fertig sind, abseihen und zurück in den Topf geben.
Sofort den Spinat dazugeben, er fällt durch die Hitze ein bisschen zusammen.
Den Schlagobers, die Ricottamasse sowie den Räucherlachs dazugeben und alles gut durchmischen.

Mit frisch geriebenem Parmesan und evtl. noch ein paar Babyspinatblättern servieren.



Also wie gesagt - MIR hat es wirklich seeeehr gut geschmeckt und auch der Sohnemann hat brav gegessen. Dass die Mädels heute nicht so satt wurden, schieb ich einfach mal auf (noch) nicht ausgereifte Geschmacksknospen ;-) Selber schuld... *g*

Probiert die Nudeln unbedingt mal aus - natürlich kann man das Rezept auch ohne Ricotta und Pesto machen, aber ich find, dadurch bekamen die Spaghetti noch so einen kleinen extra Kick :)

So ihr Lieben. Damit wünsch ich euch noch einen schönen Abend!

Macht es gut!

Alles Liebe,
Salma.


Ein Blumenjahr - Vom Hügel - März

Hallo ihr Lieben!


Ach ich sag's euch - als ich diese Blumejahr-Idee hatte, hätte ich nie gedacht, wie viel Spaß es mir machen würde, die Slow Flowers Farm Vom Hügel regelmäßig zu besuchen.

Dass die Fotoserie und die Idee dahinter auch bei euch so toll ankommen, ist natürlich ein zusätzlicher Anreiz für mich und freut mich umso mehr! :)

Vergangenes Wochenende war es wieder soweit und ich durfte die liebe Margrit auf ihrer tollen Blumenfarm besuchen. Der Schnee ist endlich geschmolzen und schön langsam erwacht das Feld zu neuem Leben. Die ersten Frühlingsblumen stecken ihre Köpfchen aus dem noch kalten Boden :)

Habt ihr Lust auf einen kleinen Rundgang? :)

Los geht's...

Vor der Werkstatt lagern die letzten geschnittenen Weidenruten - sie werden zu Kränzen oder Rahmen gebunden - und viele andere Arbeitsmaterialien, die in erster Linie aus der umliegenden Natur stammen.




Die neuesten Werkstücke sind schon merklich frühlingshafter ;)




Auf dem Weg zum Blumenacker...



...vorbei an Kirschbäumchen, die nur darauf warten, endlich zu blühen! 



 ...Zierlauch...



...Lavendel...



...im Schattenbeet blühen die Schneerosen schon um die Wette :)

Ich war erstaunt darüber, wie viele verschiedene Schneerosenblüten es gibt!
Diese weiße hier mit den dunkelroten Flecken ist besonders beeindruckend...



Gleich hinter dem Schattenbeet liegt übrigens das entzückende Hühnerhaus der Familie :)

Ich hab mich auf Anhieb in die Henderl verliebt, deswegen müssen hier unbedingt auch ein paar Hühnerfotos mit hinein *hihi*

Wir durften sogar ein paar frische Eier mit nach Hause nehmen :)



Ich glaub, noch glücklicher kann man als Hendl kaum sein ;-)



Das Thema Nachhaltigkeit zieht sich wie ein roter Faden durch die Blumenfarm - leere Eierschalen werden so zum Beispiel zu Teelichtern - ganz einfach mit Wachsresten ausgegossen.




Das sind übrigens keine Hühner-, sondern Enteneier vom Bauernmarkt ;)



Ihr Lieben - so sieht es also im März aus, am Hügel  :)

Ich hoffe, es hat euch auch dieses Mal gefallen und ich freue mich jetzt schon auf den April!

Falls ihr euch den ersten Teil der Serie noch einmal ansehen wollt, könnt ihr das HIER tun.




Ihr Lieben, damit wünsche ich euch ein bisschen verspätet eine schöne, neue Woche!

Macht es gut und bleibt gesund!

Alles Liebe,
Salma.



Frühlingsabend.

Hallo ihr Lieben!


Na, hab ihr schon Body-Butter gemacht? :) Wenn ja, wie gefällt sie euch denn? Lasst es mich unbedingt wissen! :)

Heute möchte ich euch gerne ein paar Bilder zeigen, die vor ein paar Tagen während eines wundervollen Frühlingsabend-Spaziergangs entstanden sind. Es war soooo herrlich - der erste richtig sonnige und relativ milde Abend!

Das hat einfach so gut getan - wir sind alle miteinader seit Wochen mehr oder weniger krank und hatten schon einen richtigen Stubenkoller. Da waren die frische Luft und die Abendsonne wie Balsam für die Seele und das Hirn wurde wieder einmal so richtig durchgelüftet :)



Das Licht war wirklich einmalig schön; wir haben genau die Golden Hour erwischt :)

Ich liebe es, dort spazieren zu gehen - vor allem unter der Woche ist es herrlich ruhig.





Ihr Lieben, mit diesem kurzen Post möchte ich mich jetzt schon ins Wochenende verabschieden!

Kommende Woche habe ich hoffentlich schon den nächsten Teil des Blumenjahres mit vielen Fotos Vom Hügel für euch! :)

Schaut also unbedingt wieder vorbei!

Bis dahin wünsch ich euch alles Liebe!

Bleibt gesund,
Salma.




DIY - Bodybutter

Hallo ihr Lieben!


Gleich als erstes möchte ich euch für eure vielen tollen Reaktionen auf meinen letzten Post und das Slow-Flowers-Projekt danken! :) Es ist wirklich so schön, wenn so eine Idee so viel positive Resonanz bekommt!

So... heute habe ich nur etwas ganz Kleines für euch, aber auch dazu habe ich bereits tolle Rückmeldungen bekommen, deswegen dachte ich mir, ich teile das eben hier auf dem Blog mit euch :)

Wer mir auf Instagram folgt, weiß schon, worum es geht - nämlich um selbstgemachte Körperbutter.

Schon seit langem versuche ich, so wenig schädliche Chemie wie möglich an mich heran zu lassen (soweit das heutzutage halt möglich ist...) und da bin ich vor einigen Monaten irgendwie ganz ungeplant auf ein Rezept für Bodybutter gestoßen. Das kam mir sehr gelegen, denn diese ellenlangen Inhaltsstoffangaben auf den Cremedosen und Lotionsflaschen haben mich schon ewig gestört. Selbst in sogenannter "Naturkosemtik" sind so viele Dinge drin, dass man schon ein Pharmazeutik- und/oder Chemiestudium abschließen müsste, um das alles zu durchschauen.

Da ich also von diesem Rezept für Bodybutter so angetan war, hab ich es gleich am selben Tag noch ausprobiert und was soll ich sagen? Ich lass nix anderes mehr an meine Haut - ungelogen.




Um jetzt gar nicht mehr groß weiterzuschwafeln, habe ich hier das Basisrezept für eine tolle, reichhaltige Körperbutter:

1 Joghurtbecher á 200 g Kakaobutter
1 Joghurtbecher á 200 g Kokosfett


Ja. Das war es schon. ;)

Das ist wie gesagt die Basis - ihr könnt die Butter schon nur aus diesen beiden Zutaten herstellen.
Dazu werden beide Fette zusammen in einer Schüssel im Wasserbad vollständig geschmolzen.

Danach muss die Masse wieder abkühlen, bis sie nicht mehr flüssig, aber noch nicht ganz fest ist. Man sollte die Oberfläche noch leicht mit dem Finger eindrücken können.

Das kann je nach Raumtemperatur durchaus ein paar Stunden dauern. Man kann das Fett natürlich auch in den Kühlschrank oder jetzt im Winter auch ins Freie stellen, allerdings muss man dann wirklich oft danach schauen, denn man übersieht dann oft den entscheidenden Moment ;)
Sollte die Masse zu hart geworden sein, muss man sie einfach nochmal einschmelzen...

So, sobald aber dann die gewünschte Konsistenz erreicht ist, muss man die Masse mit dem Handmixer oder der Küchenmaschine (Schneebesen!) mindestens 10 Minuten lang aufschlagen.

Lasst euch nicht täuschen, die Creme sieht schon nach ca. 20 Sekunden fertig aus. Mixt aber unbedingt lange genug weiter - wie gesagt, mindestens 10 Minuten lang.
Dadurch wird die Körperbutter wirklich schön fluffig und härtet dann nicht so extrem aus.

Sobald die Butter fertig ist, füllt sie in saubere Gläser oder Becher und verschließt sie gut.

Da natürlich keine Konservierungsstoffe enthalten sind, solltet ihr die Körperbutter so rasch wie möglich aufbrauchen, bei mir hat die erste Ladung aber trotzdem problemlos 4 Wochen lang gehalten, ohne ranzig zu werden.
 




Wer mag, kann die Creme allerdings auch noch ein bisschen "veredeln" ;)

Man kann unmittelbar vor dem Mixen z.B. einige Tropfen ätherisches Öl zur Creme geben, damit sie noch besser duftet - ich habe bei meiner letzten Creme Vanilleöl genommen.

Außerdem gebe ich sehr gerne 1 bis 2 Teelöffel reines Arganöl dazu, welches ich schon vorher gern für meine Haut benutzt habe.

Auch Olivenöl, Mandelöl, Sesamöl - im Prinzip kann jedes hochwertige Pflanzen- oder Nussöl benutzt werden.

Für die Creme auf den Fotos habe ich zusammen mit dem Kokosöl und der Kakaobutter außerdem ein Stück Bienenwachs mitgeschmolzen. :)

Da kann man nach Lust und Laune herumprobieren!

Übrigens: die Creme härtet bis zum nächsten Tag nach der Herstellung noch ordentlich aus, aber wenn sie bei Raumtemperatur gelagert wird und ihr wirklich ordentlich gemixt habt, ist sie trotzdem einigermaßen cremig und lässt sich gut auf der Haut verteilen. Sollte sie zu fest sein, stellt sie ganz kurz auf den Heizkörper oder in warmes Wasser (aber nicht zu lange, sonst schmilzt sie!), dann wird sie schnell wieder weich.


Versucht es unbedingt mal aus und wenn ihr Lust habt, schreibt mir doch, wie euch die Creme gefällt und welchen Duft ihr am liebsten habt :)

So, ich verschwinde jetzt wieder in unser Krankenlager - über die letzten zwei Wochen waren wir alle krank - die zwei Jüngsten haben bzw. hatten noch dazu die Windpocken :P Hurra.

Ich wünsche euch eine schöne Woche!

Alles Liebe,
Salma.




Ein Blumenjahr - Vom Hügel - Jänner/Februar

Hallo ihr Lieben!


Heute habe ich etwas ganz Besonderes für euch... Ich darf euch nämlich den ersten Teil einer für mich sehr wertvollen Serie vorstellen.

Vielleicht erinnert ihr euch noch an meinen Beitrag vom vergangenen Herbst über das Hoffest auf der Slow-Flowers-Farm "Vom Hügel"?

Seit ich dort war, bin ich hin und weg von diesem wunderschönen Blumenhof und dem Konzept der Bio-Blumenfarm und sowieso und überhaupt :D

Deswegen bin ich nun ganz aufgeregt, euch dieses Jahr in regelmäßigen Abständen Vom Hügel berichten und euch fotografisch den Verlauf eines Blumenjahres zeigen zu dürfen :)

Die liebe Besitzerin, Margrit, ist so nett und öffnet mir monatlich die Tore zu ihrer wunderschönen Farm und ich kann es kaum erwarten, euch die ersten Bilder zu zeigen.

Also - los geht's!

Macht euch auf eine kleine Bilderflut gefasst - ich habe unzählige Fotos gemacht und einfach jedes noch so kleine Winkerl dort ist so einmalig schön...*hach* 


Vom Hügel hat man einen wundervollen Blick auf die Blumenäcker, die unter dem Hof am Hang liegen und die im Jänner und Februar unter einer dicken Schneedecke auf den Frühling warten...
  



Das alte Wohnhaus wurde abgerissen und durch einen geschmackvollen Neubau ersetzt... Teile der Wirtschaftsgebäude blieben aber erhalten :)

 



In der alten Scheune hängen z.B. getrocknete Dahlien und darunter lagern Papiersäcke voll mit Samen für die kommende Saison. 
Noch ist es ruhig auf der Farm, aber nicht mehr lange - dann erblüht sie im wahrsten Sinne des Wortes zu neuem Leben :)






In einem Teil des Wohngebäudes befindet sich die absolut geniale Blumenwerkstatt.
Hier wird getüftelt, gebastelt, gearbeitet und es werden auch Workshops und Seminare hier gehalten.



 



Vom Arbeitsraum aus gelangt man in einen zweiten Raum, in welchem u.a. fertige Werkstücke, wie zum Beispiel Kränze aus getrockneten Blüten, Zweigen oder Nussschalen ausgestellt sind.
Der Duft in diesem Zimmer ist unvergleichlich!!! Es duftet so herrlich nach Honig und getrockneten Blüten - ich kann es gar nicht beschreiben :)








Neben den vielen floralen Kunstwerken kann man aber auch die genialen Papiermaché-Figuren von Margrits Vater bewundern.
Auch er hält Workshops ab, der nächste findet übrigens am 27. Februar statt - Nähere Infos findet ihr auf der Website oder auf der Facebookseite von Vom Hügel

 


Ich hätte am liebsten den halben Tag dort oben am Hügel verbracht - alles wirkt so herrlich natürlich und trotzdem (oder gerade deshalb?) so kreativ und inspirierend. :)

 


Ihr Lieben - ich hoffe, es hat euch genauso gut gefallen wie mir und ihr freut euch auch schon auf den nächsten Teil der Serie Vom Hügel im März :)

Ich wünsche euch eine schöne Woche - wir versinken momentan im Schnee und ich warte schon so sehnsüchtig auf den Frühling! ;)

Alles Liebe
Salma.




In den Startlöchern...

Hallo ihr Lieben!

Ich weiß ja nicht, wie ihr das so seht, aber ich wäre schon ziemlich reif für den Frühling... Je älter ich werde, umso weniger Winter brauch ich und umso sehnsüchtiger fiebere ich jedes Jahr dem Frühling entgegen. Ich brauche Sonne und Wärme und Blumen und laue Abende und ich brauche keine Stiefel und Jacken und Socken mehr. So. Jetzt hab ich es gesagt. *g*

Und weil ich nicht gerade berühmt für Geduld bin, hab ich heute schon losgelegt mit den ersten Aussaaten von Gemüse und Blumen für den Garten ;) 





Letztes Jahr war ich zu spät dran, um selbst Pflänzchen zu ziehen, deswegen hab ich mir einige Setzlinge gekauft.
Dieses Jahr wollte ich unbedingt selbst aussäen und hab mich vor ein paar Tagen schon mal mit Samen und Anzuchttöpfchen eingedeckt.
Die Erde ist aus unserem Garten, gemischt mit ein bisschen Kompost aus eigener Erzeugung ;) 





Für's erste hab ich mal scharfe Pfefferoni, Cocktailtomaten, Kapuzinerkresse und Schmuckkörbchen angesät. Da soll aber schon noch einiges dazu kommen ;)

Was sind denn eure must-haves im Garten? :)
 


Ich kann es gar nicht erwarten, endlich wieder so richtig im Garten zu buddeln! :)
Das ist für mich so meditativ und entspannend... sobald alles so richtig austreibt, drehe ich dann immer gefühlte 34 Runden draußen, um zu sehen, was da schon alles blüht *hihi*

Und mal ehrlich - frisch aus dem Garten schmecken Gemüse und Kräuter doch wirklich am besten ;)

So ihr Lieben, damit verabschiede ich mich schon wieder!

Ich wünsche euch einen schönen Abend! :)

Salma.