Austrian Classics - (Unhipper) Zwetschkenröster

Hallo ihr Lieben! Trommelwirbel und Fanfarengetöse bitte - dennnnnnnn, auch, wenn ich schon beinahe selbst nicht mehr dran glaubte, habe ich...

Hallo ihr Lieben!

Trommelwirbel und Fanfarengetöse bitte - dennnnnnnn, auch, wenn ich schon beinahe selbst nicht mehr dran glaubte, habe ich doch tatsächlich mal wieder einen Food Post für den Blog geschrieben! :D

Ist es denn zu fassen?!

Na wie auch immer ;)

Seit einiger Zeit merke ich irgendwie, wie sehr ich von all den hippen Chiapuddings, fancy Matcha-Lattes & Superfood-Acai-Bowls an allen Ecken und Enden übersättigt bin. Im wahrsten Sinne des Wortes. Irgendwie brauch ich wieder was Bodenständiges. Normales.

Ich hab einfach so Lust auf einen stinknormalen Apfelstrudel ohne PiPaPo oder irgendwas "Banales" in die Richtung ;)

Und nachdem unsere beiden alten Zwetschkenbäume im Garten endlich mal wieder richtig viele Früchte tragen, die zwar seeeeehr lecker schmecken, aber nicht grade den ersten Preis bei der Miss Zwetschke 2016 belegen würden, kam mir die Idee, guten, alten, unspektakulären Zwetschkenröster damit zu kochen. Schließlich ist es immer gut, Zwetschkenröster im Haus zu haben, falls mal gegen 23:49 Uhr der Heißhunger auf einen spontanen Kaiserschmarren kommt ;)





Leider ist ein guter Teil der Früchte wurmig (weil ultra-bio), weswegen mir das Verarbeiten der Früchte nicht gerade extrem viel Spaß bereitet hat ;)

Trotzdem mag ich das einfach so gern - selbst ernten und verarbeiten. Das erdet so. :) (und wird es dadurch nicht automatisch schon wieder hip?! haha)






 Das Rezept für den Zwetschkenröster trau' ich mich ja fast nicht aufzuschreiben, so simpel ist es... ;)

Zutaten für 4 Gläser (á 200 ml)

ca. 400 g reife Zwetschken, gewaschen, entkernt und geviertelt
3-4 EL Zucker
Saft einer Zitrone
4 kleinere Zimtstangen




 Zubereitung:
Alle Zutaten in einem Topf vermengen, ca. 50 ml Wasser zugeben und auf kleiner Flamme so lange köcheln lassen, bis die Haut der Zwetschken beginnt, sich einzukringeln (dauert im Normalfall nur wenige Minuten).

Währenddessen die Gläser mit kochendem Wasser ausspülen und abtropfen lassen.

Sobald der Röster fertig ist, noch heiß in die Gläser einfüllen und diese verschließen.

Ich habe diesmal bewusst sehr kleine Gläser gewählt, weil ich es angenehmer finde, ein Glas pro Mahlzeit zu öffnen, anstatt ein großes Glas anzubrechen.

Außerdem ist das so eine Art Selbstschutz - wenn ich so ein kleines Glas auf einen Sitz verputze, ist es nicht sooo tragisch *hihihi*





Ihr Lieben - falls ihr auch nicht mehr wisst, was ihr mit euren Zwetschken anstellen sollt, bietet sich dieses Rezept wirklich an. Die Gläser sind gut verschlossen im Kühlschrank durchaus einige Wochen haltbar :)

Damit wünsche ich euch alles Liebe!

Macht es gut!
Salma.


















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5 Kommentare

  1. oh jaaa Zwetschgen..
    was für ein Genuss..
    ich habe mir im Feld welche gesammelt die herunter gefallen waren..
    kein einziger Wurm drin ;)
    vielleicht werden sie ja noch gespritzt
    aber das tat dem Geschmack keinen Abbruch

    ich habe sie zum Teil so gegessen und den Rest zu Kompott gekocht..
    ganz lecker..
    schmeckt bestens als Sommergericht zu Bandnudeln .. oder auf´s Vanilleeis ;)
    liebe Grüße
    Rosi

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    1. Hallo liebe Rosi und danke für deinen Kommentar :)

      Ich mag halt trotzdem keine Spritzmittel, auch, wenn sie dem Geschmack vielleicht keinen Abbruch tun :/

      Da hab ich lieber ein paar Würmer drin ;)

      LG
      Salma

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  2. Uuuuuuuuuuuuuuuuh....so leicht zu machen, das probier ich glatt aus :) DANKESCHÖN und tolle Bilder wie immer. Ich liebe jedes einzelne.

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    1. Vielen Dank für deinen lieben Kommentar :) Wenn du Lust hast, lass mich doch wissen, wie dein Zwetschkenröster geworden ist! :) Alles Liebe!

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  3. einmachgläser mit zwetschken * da kommen mir sofort süsse erinnerungen ! danke für die schöne bilder !
    liebe grüsse

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